Haarausfall: Arten

Kaya Veda - Ihre Experten bei Haarausfall
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Haarausfall kann jeden treffen, egal ob Frau, Mann, Junge oder Mädchen, ob in jungen Jahren oder im höheren Alter. In der Regel kann man nie nur eine Ursache für Haarprobleme, Haarausfall und Hautkrankheiten verantwortlich machen. Zumeist sind mehrere Dinge aus dem Gleichgewicht geraten, die für eine gesunde Kopfhaut und Haare verantwortlich sind. Im Ayurveda betrachten wir all diese Aspekte ganzheitlich.

Bei der Analyse der Ursachen werden ebenfalls mögliche Ungleichgewichte auf der seelischen und geistigen Ebene beleuchtet. Dabei spielen auch die individuellen Lebensumstände und Gewohnheiten eine Rolle. Bei der ganzheitlichen Betrachtung zeigt sich oftmals, dass sich bei Betroffenen viele der Komponenten, die für einen gesunden Organismus notwendig sind, im Ungleichgewicht befinden. Im Zusammenspiel von verschiedenen Maßnahmen wie einem verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Körper, Entspannungstechniken, typgerechter Ernährung, Pflege der betroffenen Kopfhaut- und Haarpartien werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Besonders eine gezielte Umstellung der ins Ungleichgewicht geratenen Lebensumstände tragen zu einer Verbesserung der Gesamtsituation bei. Eine Reinigung und Stärkung von innen ist im Ayurveda von zentraler Bedeutung. Eine ayurvedische Entschlackung verbessert sämtliche Körperfunktionen, stärkt das Immunsystem und verjüngt und revitalisiert den Körper.
Wir bei KAYA VEDA® möchten Sie dabei unterstützen, jede Form von Haarausfall zu vermeiden oder zu stoppen und rückgängig zu machen. Dabei ist es wichtig, dass Sie zunächst einmal erkennen, ob Sie ein Haarproblem haben.
Im Folgenden erklären wir Ihnen die unterschiedlichen Arten von Haarausfall:

Kreisrunder Haarausfall (alopecia areata)

Der kreisrunde Haarausfall ist die am weitesten verbreitete entzündliche Haarausfallerkrankung und ist in jedem Lebensalter beobachtbar. Runde, ovale, klar begrenze kahle Stellen auf dem Kopf sind typisch für den kreisrunden Haarausfall. Der Haarverlust tritt meist in Schüben auf und kann nur einen, aber auch mehrere Bereiche des Kopfes betreffen, z. B. den Oberkopf oder den Hinterkopf. Auch die Körperbehaarung kann betroffen sein. Es kommt vor, dass bei kreisrundem Haarausfall, die kahlen Stellen von alleine wieder zuwachsen. In einigen Fällen kann er aber auch zu totalem Haarverlust führen (alopecia totalis).
Die Schulmedizin unterscheidet bei kreisrundem Haarausfall zwischen der alopecia areata reticularis (netzförmiges Muster) und der alopecia areata vom Ophiasis Typ (Haarausfall im Schläfenbereich, „Geheimratsecken“). Bei allen Varianten von kreisrundem Haarausfall/ alopecia areata gibt es die typischen „Ausrufezeichen-Haare“ im Randbereich. Diese kurz abgebrochenen Haare werden an ihren Enden immer dünner. Gleichzeitig verändern sich bei Betroffenen häufig die Fingernägel in Form von Grübchen, Rillen oder sandpapierartigen Aufrauhungen.
Die Schulmedizin weiß bis heute nicht genau, was den kreisrunden Haarausfall auslöst. In den meisten Fällen wird als Ursache eine Autoimmunerkrankung vermutet. Der Körper greift dabei die eigenen Haare in einem begrenzten Bereich an und trennt sie so von der Versorgung mit Nährstoffen ab. In der Folge veröden die Haarwurzeln und es kommt zu Haarausfall. Für die Betroffenen stellt der Haarverlust oft eine große Belastung der Psyche dar.

Kreisrunder Haarausfall bei Frauen
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Kreisrunder Haarausfall bei Männern
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 Kreisrunder Haarausfall bei Kindern
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Kompletter Haarausfall (alopecia totalis, alopecia universalis)

Wenn Menschen alle Kopfhaare verlieren, spricht man von komplettem Haarausfall. Manchmal sind auch der gesamte Körper, Augenbrauen und Wimpern von der alopecia totalis betroffen. Der komplette Haarverlust kann sich entweder schleichend entwickeln, es kann aber auch zu einem jähen Totalhaarverlust kommen.

Ursachen für kompletten Haarausfall
Die Gründe für einen totalen Haarausfall sind medizinisch nicht abschließend erklärbar. Wie beim kreisrunden Haarausfall wird in den meisten Fällen von einer Autoimmunerkrankung ausgegangen, bei der das Immunsystem die eigenen Haarfollikel angreift. Die Symptome des kompletten Haarausfalls versucht man in der Schulmedizin meist mit Zink, Cortison, Bestrahlung und die einer Diphenycyclopropenon (DCP)-Therapie zu lindern. Für Betroffene, die unter komplettem Haarausfall leiden, ist die psychische Belastung besonders groß.

Kompletter Haarausfall bei Frau, Mann und Kind

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Narbige Alopezie (alopecia cicatricans)

Die narbige Alopezie ist eine seltene Form des Haarausfalls. Etwa 3 Prozent der unter Haarausfall Leidenden sind davon betroffen. Charakteristisches Merkmal der vernarbenden Alopezie ist, dass die Stellen der Kopfhaut, auf denen kein Haarwachstum mehr stattfindet, anscheinend vernarben.

Ursachen des vernarbenden Haarausfalls
Die Schulmedizin vermutet vor allem unbehandelte Entzündungen, z.B. bakterielle Infekte, Pilz- oder Virusinfektionen, als Auslöser für die narbige Alopezie / alopecia cicatricans. Daneben kann diese Art des Haarausfalls durch physikalische und chemische Vorfälle wie Verbrennungen, Verbrühungen oder Verätzungen entstehen. Unabhängig von der Ursache geht die Schulmedizin davon aus, dass bei der narbigen Alopezie unwiederbringlich kein Haarwachstum mehr stattfinden kann, da die Haarfollikel völlig zerstört worden seien.

Diffuser Haarausfall

Wenn über einen Zeitraum von mehreren Wochen Ihre Haardichte auf dem gesamten Kopf stetig abnimmt (Haarverlust von mehr als 80 Haaren pro Tag), spricht die Medizin von diffusem Haarausfall (alopecia diffusa).
Die Kopfhaut zeigt dabei in den meisten Fällen zunächst keine sichtbaren Symptome. Die Haarzwiebel ist zwar intakt, wird aber über die Blutgefäße nicht ausreichend mit Nährstoffen und Vitaminen versorgt. Als Folge stellt die Haarzwiebel ihre Funktion ein und verkürzt damit die Lebensdauer des Haares. Die betroffenen Haare fallen früher aus, die Haardichte nimmt ab. Gleichzeitig produzieren die Talgdrüsen jedoch die gesamte Fettmenge zur Versorgung der ursprünglichen Dichte. In der Folge kommt es zu einer Überfettung von Kopfhaut und Haaren, die die Nährstoffversorgung zusätzlich verschlechtert. Ein Teufelskreis, der zu einer weiteren Verringerung der Haardichte und zu weiterem diffusen Haarausfall führen kann. Als Auslöser für diffusen Haarausfall kommen zahlreiche Ursachen in Frage. Dazu gehören zum Beispiel Krankheiten wie Infektionen oder Stoffwechselstörungen, Medikamente, falsche Ernährung, übermäßiger Stress, Umwelteinflüsse und ein hormonelles Ungleichgewicht.

Diffuser Haarausfall bei der Frau
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Diffuser Haarausfall beim Mann
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Diffuser Haarausfall beim Kind
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Hormonell und erblich bedingter Haarausfall (alopecia androgenetica)

Von hormonell bedingtem Haarausfall, in der Fachsprache auch alopecia androgenitica genannt, können sowohl Männer als auch Frauen betroffen sein. Aus medizinischer Sicht stellt der hormonell bedingte Haarausfall in den meisten Fällen eine erblich bedingte gesteigerte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber den männlichen Sexualhormonen (Androgene) dar. In selteneren Fällen wird ein erhöhter Anteil männlicher Geschlechtshormone als Ursache genannt.

In beiden Fällen kommt es im Laufe der Jahre in den Haarfollikeln zu immer kürzeren Wachstumsphasen. Dies kann zu hormonell- oder anlagebedingtem Haarausfall führen. Gleichzeitig können sich die betroffenen Haarfollikel verkleinern und sie bilden zunächst immer kürzere und dünnere Haarschäfte, bis sie schließlich die Haarproduktion ganz einstellen. Die Schulmedizin geht davon aus, dass die Entwicklung ab diesem Stadium nicht mehr umkehrbar ist.

Fettige Kopfhaut durch Talgüberproduktion

Schönes, kräftiges Haar und eine gesunde Kopfhaut verdanken wir unter anderem den Talgdrüsen, die beide mit ausreichend Fett versorgen. Häufig kommt es jedoch vor, dass überaktive Talgdrüsen zu viel Fett produzieren (Seborrhoe). Dies führt zu fettiger Kopfhaut, das Haar sieht schnell ölig, strähnig und ungepflegt aus. Durch die Überproduktion der Tagdrüsen können zudem die Poren verstopfen, die Kopfhaut erhält zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. Das kann schließlich zu Haarproblemen wie übermäßigem Haarverlust, kreisrundem Haarausfall oder diffusem Haarausfall führen. Die Seborrhoe oder Überproduktion der Taldrüsen im Kopfbereich kann z.B. durch zu häufiges Waschen, falsche Ernährung, übermäßigen Stress, Störungen im Hormonhaushalt oder sich auf den Organismus negativ auswirkende Umwelteinflüsse hervorgerufen werden.

Haarausfall durch trockene Kopfhaut

Wenn Ihre Talgdrüsen zu wenig Fett produzieren, trocknet die Kopfhaut aus und kann ihre natürliche Schutzfunktion nicht mehr erfüllen. Für die Haare stellt eine derart strapazierte Kopfhaut keinen idealen Nährboden mehr dar, sie werden nicht mehr ausreichend mit Fett und Nährstoffen versorgt. Dies kann zu gereizter, entzündeter, Kopfhaut und Juckreiz, dünnem Haar, trockenem, brüchigem Haar, zu Schuppenbildung und anderen Haarproblemen wie Haarausfall führen. Verschiedene Faktoren können zu einer trockenen Kopfhaut führen. Dazu gehören z.B. falsche Pflegeprodukte, zu häufiges Waschen, zu heißes Föhnen, Chlorwasser und andere Umwelteinflüsse, aber auch hormonelle Störungen, ungünstige Ernährungsgewohnheiten, Stress oder Allergien.

Schuppen & Haarausfall

Grundsätzlich handelt es sich bei Schuppen nicht um eine Krankheit. Wie die Haare erneuert sich auch unsere Kopfhaut permanent. Im Laufe dieses Prozesses werden abgestorbene Hautzellen als kleine Schuppen abgestoßen. Unter normalen Umständen fällt dies kaum auf. Deutlich sichtbarer treten Schuppen als Begleiterscheinungen bei Schuppenflechte, Neurodermitis oder Allergien auf. Im Folgenden beschreiben wir Ihnen die Erscheinungsformen von Schuppen genauer:

  • • Seborrhoe oleosa: 
    Fettige Schuppen, die meist durch eine Überfunktion der Talgdrüsen hervorgerufen werden. Kopfhaut und Haare neigen zum Überfetten und bilden eine stark glänzende Schicht. Haarausfall und andere Haarprobleme sind häufig die Folge.

  • • Seborrhoe sicca: 
    Trockene Schuppen, hervorgerufen durch eine beschleunigte Verhornungsphase der Kopfhaut, die in Verbindung mit einer Überfunktion der Talgdrüsen zu einer starken Schuppenbildung führt. Der dadurch hervorgerufene Juckreiz und die trotz der übermäßigen Talgproduktion fehlende Schutzschicht der Kopfhaut sind ursächlich für die Entstehung von empfindlichen Stellen. Diese röten sich mit der Zeit und neigen zunehmend zu Entzündungsreaktionen (seborrhoischen Ekzemen). Haarausfall und Haarprobleme werden dadurch begünstigt.

  • • Sebostase: 
    Bei der Sebostase ist die Kopfhaut mit leichten Schuppen bedeckt. Die Ursache ist eine Unterfunktion der Talgdrüsen. In der Folge kommt es zu trockener, rissiger Kopfhaut. Die Haare neigen aufgrund der fehlenden Schutzschicht zu Haarbruch und Spliss, langfristig kommt es zu Haarausfall oder anderen Haarproblemen.

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